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Erste-Hilfe-TippsSo gehen Sie im Notfall vor

Was tun beim Wasserrohrbruch?

Bei Ihnen ist es zu einem Wasserrohrbruch gekommen? Jetzt sollten Sie schnell und richtig handeln – so gehen Sie nun vor:

  • 1. Wasser sofort abstellen
    Drehen Sie das Wasser am Haupthahn ab. Verfügt Ihre Wohnung über keinen eigenen Wasserhahn, finden Sie ihn in der Regel im Keller.
  • 2. Alle Sicherungen der betroffenen Räume ausschalten
    Entfernen Sie elektrische Geräte aus dem betroffenen Raum und schalten Sie alle Sicherungen aus.
  • 3. Den Raum nicht mehr betreten, falls das Wasser bereits Stromleitungen erreicht hat
    Elektrogeräte und Stromleitungen können durch den Wasserschaden zur Gefahr werden. Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten, betreten Sie den betroffenen Raum nicht mehr, bevor der Schaden behoben wurde.
  • 4. Versicherung oder Vermieter anrufen und Schaden mitteilen
    Wohnen Sie in einer Mietwohnung, informieren Sie unverzüglich Ihren Vermieter oder die entsprechende Hausverwaltung. In einem Haus mit mehreren Parteien können die umliegenden Wohnungen vom Wasserschaden betroffen sein – informieren Sie ebenfalls Ihre Nachbarn.
    Darüber hinaus melden Sie den Schaden schnellstmöglich Ihrer Versicherung.
  • 5. Fotos zum Dokumentieren des Schadens machen
    Machen Sie immer wieder Fotos vom Schaden sowie der Reparatur, dem Notdienst und Ihren Möbeln und anderen Gegenständen. Diese helfen Ihnen bei der Schadenserstattung durch Ihre Versicherung.

Was tun beim Heizungsausfall?

Draußen ist es kalt und Ihre Heizung ist ausgefallen? Folgende Aspekte sollten Sie jetzt prüfen:

  • 1. Heizungs-Notschalter ausgeschaltet?
    In der Regel gibt es diesen Schalter in öffentlichen Gebäuden. Im Falle eines Brandes lässt sich so verhindern, dass die Brennstoffe die Brandentwicklung beschleunigen. Prüfen Sie, ob der Schalter aktiviert wurde.
  • 2. Liegt eine Störung vor und zeigt die Heizung einen Fehlercode an?
    Steht Ihr Heizungskessel auf „Störung“, können Teile der Anlage defekt sein. Es empfiehlt sich, einen Installateur zu rufen – geben Sie den entsprechenden Fehlercode auf Ihrer Heizung an, so grenzt sich das Problem ein.
  • 3. Lässt sich die Anlage entstören?
    Signalisiert der Brenner eine Störung, leuchtet ein Entstör-Knopf auf. Drücken Sie diesen Knopf – jetzt wiederholt sich der Startvorgang, sodass neue Flammen entstehen können.
  • 4. Ist genug Brennstoff vorhanden?
    Ihre Heizung fällt aus, wenn zu wenig Brennstoff vorhanden ist. Überprüfen Sie den Bestand an Treibstoff.
  • 5. Gibt es ein Problem mit der Stromversorgung?
    Überprüfen Sie an Ihrem Sicherungsautomaten, ob die Stromversorgung sichergestellt ist.
  • 6. Ist genug Wasser in der Heizung?
    Möglicherweise ist zu wenig Druck im System. Überprüfen Sie das Manometer, welches entweder im Kessel integriert oder in der Nähe angebracht ist. Zeigt die Anzeige weniger als 1 bar (im Einfamilienhaus) an, füllen Sie Heizwasser nach.
    Sollte der Druck auch danach weiter fallen und die Heizung nicht warm werden, kann das auf ein Leck im System schließen. Rufen Sie in diesem Fall einen Installateur.
  • 7. Gluckern die Heizkörper?
    Vor allem zum Beginn der Kälte und wenn Heizungen nach langer Zeit wieder angeschaltet werden, kann sich zu viel Luft im Heizkörper befinden. Mit einem speziellen Schlüssel öffnen Sie das Heizungsventil so lange, bis keine Luft mehr, sondern nur noch Wasser herausfließt.

Was tun bei Gasgeruch?

Zuerst: Keine Panik! Erdgas riecht dank des beigemischten Duftstoffs so intensiv, dass selbst kleinste Gasmengen wahrgenommen werden. Schlägt Ihre Nase also Alarm, ist das noch kein Grund zur Panik. Bleiben Sie ruhig und beachten Sie die folgenden Punkte:

  • 1. Keine Flammen, keine Funken!
    Riecht es nach Gas, ist offenes Feuer tabu. Also Zigaretten aus, kein Feuerzeug und keine Streichhölzer benutzen! Auch an elektrischen Geräten können Funken entstehen. Deshalb: Licht- und Geräteschalter nicht mehr betätigen, keine Stecker aus der Steckdose ziehen. Und kein Telefon oder Handy im Haus benutzen!
  • 2. Öffnen Sie die Fenster
    Frische Luft senkt die Gaskonzentration im Raum. Wenn möglich, Türen und Fenster weit öffnen und für Durchzug sorgen. Wichtig: Auf keinen Fall die Dunstabzugshaube oder einen Ventilator einschalten - Funkenbildung!
  • 3. Schließen Sie den Gashahn
    Schließen Sie die Absperreinrichtungen der Gasleitungen.
    Am "Haupthahn" oder dem meist daneben befindlichen Gaszähler finden sich oft Name und Kontaktdaten Ihres Gasversorgers. Sobald Sie das Haus verlassen haben, kontaktieren Sie ihn.
  • 4. Warnen Sie Ihre Mitbewohner
    Informieren Sie Ihre Mitbewohner (Wichtig: klopfen, nicht klingeln!) und verlassen Sie so schnell wie möglich das Haus.

Mit unserem Notdienst stehen wir Ihnen als Bestandskunden rund um die Uhr zur Verfügung. Melden Sie sich telefonisch unter der Rufnummer, die Ihnen mit Ihrer letzten Vertragsrechnung übermittelt wurde - wir sind für Sie da!